Auktionshaus Sotheby’s

auktionshaus sothebys logoDas ursprünglich in London gegründete Auktionshaus Sotheby’s ist heute in amerikanischem Besitz mit Zentrale in New York. Das weltweit viertälteste Auktionshaus ist heute eines der führenden bei Versteigerungen von Bildender Kunst, Schmuck und Sammlerstücken. Sotheby’s finanziert sich aus den Bereichen Auktionen, Finanzwesen und Kunsthandel. Dabei reicht das Angebot des Auktionshauses von öffentlichen Auktionen und Verkäufen bis zur privaten Vermittlung und dem diskreten Verkauf von hochwertigen Kunstwerken.

Unternehmensgeschichte

Sotheby’s wurde 1977 von Samuel Baker in London gegründet. Baker war Buchhändler und versteigerte daher bei seiner ersten Auktion hochwertige Bücher. Über die Jahre wurden die Auktionen um Druckgrafiken, Münzen und Medaillen erweitert. Nach dem Zweiten lag der Fokus von Sotheby’s auf einer internationalen Expansion. Unter der Leitung des langjährigen Präsidenten Peter Wilson wurde 1964 das amerikanische Auktionshaus Parke-Bernet aufgekauft, was Sotheby’s zum größten Auktionshaus in Amerika machte. Seit 1976 ist das Auktionshaus Sotheby’s auch mit sechs Zweigstellen in Deutschland vertreten, hinzu kommt 1981 eine Repräsentanz in Wien. Aktuell besitzt Sotheby’s 90 Auktionsstandorte in 40 Ländern verteilt auf Asien, Europa, Nordamerika und den Mittleren Osten. Der Jahresumsatz des Auktionshauses beläuft sich jährlich auf rund zwei Milliarden US-Dollar mit steigender Tendenz.

Bedeutende Auktionen bei Sotheby’s

Im Jahr 1978 versteigerte das Auktionshaus die wertvolle und umfangreiche Kunstsammlung des deutschen Lederfabrikanten Robert von Hirsch für 18,4 Millionen Pfund. 1983 erzielte die Versteigerung zweier Kunstwerke des französischen Malers und Bildhauers Edgar Degas aus dem Jahr 1880 die stolze Summe von umgerechnet 4,7 Millionen Euro. Weitere Werke berühmter Künstler wie „Junge mit Pfeife“ von Pablo Picasso oder Edvard Munchs „Der Schrei“ wurden als teuerste Gemälde der Auktionsgeschichte versteigert. Auch bei den Privatverkäufen des Gemäldes „Die goldene Adele“ von Gustav Klimt und einem Gemälde von Jackson Pollock wurden nie da gewesene Rekordsummen in dreistelliger Millionenhöhe erwirtschaftet.

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